Who's Online

Wir haben 1 Gast online
together

Vision

Leidenschaftlich wünschen wir, dass jeder, der sich «Christ» nennt, dasselbe für die Waisenkinder tut, was Gott für uns gemacht hat: Er hat das Recht gegeben, Seine Kinder zu werden, Er «hat uns verordnet zur Kindschaft gegen sich selbst durch Jesum Christum». Renovierend zerbrochene Kinderschicksale, durchgehend zusammen mit uns manchmal schwierigen Weg in der Erziehung des Kindes, möchten wir zusammen mit ihnen einmal hören: «Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!». (Mat. 25:34b)

Am 16. Juni waren 40 Kinder, welche vom christlichen Kinderheim «Segel der Hoffnung» unterstützt werden, und Waisen, welche in Pflegefamilien erzogen werden, im Zirkus.

 

zirk_4_

Vom 16. bis 20. Juni war der Odesser Zirkus mit seinem interessanten Programm in Slavjansk und aus ihrem ersten Auftritt in der Stadt machten sie eine Wohltätigkeitsveranstaltung: Zusammen mit der Stadtverwaltung luden die Artisten Kinder aus Kinder- und Waisenheimen, behinderte Kinder, wie auch ihre Eltern ein, das Spektakel gratis zu besuchen.

Vor Beginn der Vorstellung lud die Sozialarbeiterin des Kinderheimes, Tatjana Titarenko, alle anwesenden Kinder zu einem Eis ein, denn an einem heißen Sommertag gibt es kein besseres Geschenk, als ein kühles Eis.

Um 18.00 Uhr, nachdem alle Gäste ihre Plätze fanden, begann das Spektakel. Atemlos beobachteten die Kinder die Akrobatenstücke, welche ihnen eine zierliche Gymnastin vorführte. Einmütig halfen die Kinder dem Clown Venja bei seinem lustigen Morgenturnen und applaudierten den klugen Pudeln, welche in Hüten den Zuschauern posierten und gehorsam ihre Tricks vorführten.

Doch alles Gute nimmt einmal ein Ende, und so trennten sich nach dieser interessanten Zirkusvorstellung die Wege der Artisten und ihrer etwas ungewöhnlichen Gäste wieder. Aber es freut uns, dass es trotz Wirtschaftskrise und neuen Gesetzen, welche Steuerbefreiung für Wohltätigkeit erschweren, Menschen gibt, die durch ihre Kunst und Grossherzigkeit Freude, Lachen und Begeisterung in Kinderleben bringen und dadurch Waisen und behinderten Kindern einen Grund zu lächeln geben in dieser manchmal so unfreundlichen Welt.

In Moskau im Gebäude des Biblischen Zentrums der Christen des evangelischen Glaubens «Wort des Lebens» fand vom 27-29 Mai 2010 die Konferenz «Heute Waisenkinder – morgen eigene Kinder» statt. Diese Konferenz war ganz dem Dienst an Waisenkindern gewidmet. Die Organisatoren der Konferenz waren das Nationale Netz christlicher Organisationen, welche mit Kindern der Risikogruppe arbeiten, die lokale religiöse Organisation Biblisches Zentrum der Christen des evangelischen Glaubens «Wort des Lebens» und die Russische Allianz der Christen des evangelischen Glaubens.

An der Konferenz nahmen mehr als 100 christliche Leiter, Leiter von Organisationen und Fonds, Christen, welche Kindern dienen, die ohne elterliche Fürsorge aufwachsen, aber auch Adoptiv- und Pflegeeltern teil.

 

Konferenz_in_Moskau_Mai_6

Das Ziel der Konferenz war es, die Bemühen der verschiedenen Gemeinden und öffentlichen Organisationen, welche Waisenkindern helfen vollständige gesunde Persönlichkeiten und aktive Mitglieder der Gesellschaft zu werden und Gottes Liebe zu erleben, zu vereinen.

Während der Konferenz wurde das Problem der Waisen- und Straßenkinder besprochen, und Pastoren und Adoptiveltern wie Serg_Moskau_malSergei Demidovich (Gründer und Leiter von Together International Ministry und TV-TOGETHER, Stellvertretender des Fernsehkanals TBN in der Ukraine), Peter Dudnik (Psychologe, Pastor der Gemeinde «Gute Nachricht», Gründer der Wohltätigen Stiftung «Segel der Hoffnung» und der Allianz «Ukraine ohne Waisen» in Slavjansk in der Ukraine), Michail Kosizkij (Pastor in Tosno im Leningradgebiets von Russland) und Nicolai Gorbunow (regionaler Pastor der Gemeinde «Wort des Lebens» in Moskau und Präsident der Wohltätigen Stiftung «Sorge um den Nächsten») motivierten die Teilnehmer sich aktiv für Waisen einzusetzen.

Praktische Seminare und Workshops hielten Andrej Grigorjew (Dienst an Waisenkindern in Kinderheimen), Tamara Dudnik (Familienberaterin des Projektes «Du wirst gefunden werden», Ukraine), Irina Kabanow (Lehrerin, Koordinatorin von Aufklärungs- und Wohltätigkeitsprojekten des Zentrums der Biblischen Aufklärung und der Frauenzeitschrift «Schwester» in Moskau), Marina Kovalenko (Managerin des Programms «Große Brüder, Große Schwestern»), Galina Kosizkij (Mutter von zwei adoptierten Kindern), Michail Pimenow (Direktor der Wohltätigen Stiftung «Familie», in Moskau), Oleg Smal (Direktor des Programms «Wiedergeburt von Waisen» im Krasnojarsker Gebiet und Pastor der Gemeinde «Gnadengabe») und Sergej Tschekmaev (Dienst an Waisenkindern in Kinderheimen).

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit ihre eigenen Erfahrungen im Gebiet Waisenkinder einzubringen, Konferenz_in_Moskau_Mai_2_malLebenszeugnisse von Adoptiveltern zu hören, praktisches Wissen für die Arbeit mit Waisen in Kinderheimen zu erwerben, die biblische Sichtweise des Thema Waisenkinder näher zu erforschen, Statistiken zum Thema kennenzulernen und natürlich neue Kontakte zu knüpfen.

Am 29 Mai ging die Konferenz zu Ende, und zum Abschluss beteten die Teilnehmer für alle Waisen und für die Menschen, welche diesen Kindern ihre Zeit und Herzen widmen.

Diese Konferenz diente mehreren Teilnehmer als Motivation, anzufangen Waisen zu dienen, und für andere zur Bestätigung und Quelle von Inspiration, um die Arbeit mit Kindern, welche ohne elterliche Fürsorge aufwachsen, weiterzuführen.

Vom 6. bis 14. Mai besuchten Peter und Tamara Dudnik, zusammen mit Freunden des nationalen Adoptionsprojektes, die Donezker, Dnepropetrowsker, Kiewer, Kirovograder, Lugansker, Chernigower und Kharkower Gebiete.

 

families

Diese Reise wurde im Rahmen des Programmes «Kinder in Familien» verwirklicht. Die Ziele dieser Reise waren es, Familien, welche Waisenkindern Elternliebe schenken, zu besuchen und näher kennenzulernen, die Eltern zu unterstützen, zu ermuntern und ihnen zu zeigen, dass Gott ihren Dienst an Waisenkinder schätzt und ihre Bemühen nicht umsonst sind.Demakovu

So haben, zum Beispiel, Demakow Svetlana und Anatoli 11 Kinder. Fuenf dieser Kinder sind adoptiert, von denen zwei krank sind. Die Familie erhält vom Staat keine materielle Unterstützung, da das Gesetz keine Hilfe für solche Kinder vorsieht. Aber ungeachtet dieser Probleme, ist dies eine sehr lebensfrohe Familie. An ihrem Leben wird sichtbar, dass Geld nicht das allerwichtigste auf Erden ist, und dass Gottes Liebe, welche aus ihren Herzen strömt, viele Fehler und Probleme zudeckt.

Pavel und Olga Samojlow sind kaum 30 Jahre alt. SamoylovuAber diese junge Familie aus Alexandria erzieht schon 9 Kinder, von denen nur zwei ihre biologischen Kinder sind. Man kann sich fragen, was ihnen das bringt: Dieser ganzen Mannschaft muss man ja täglich etwas zu Essen geben, dann aufräumen, mit ihnen Hausaufgaben machen, spielen usw. Aber Pavel und Olga antworten: «Wie können wir gleichgültig bleiben? Die Gesellschaft braucht diese Waisen nicht. Wenn wir als Christen solchen Kindern nicht helfen, wer macht das dann?».

Insgesamt besuchten Peter und Tamara 22 Familien, in denen 84 Waisenkinder erzogen werden. Außerdem besuchten sie 3 christliche Kinderheime.

Vom 12 bis 17 Januar 2010 besuchten Peter und Tamara Dudnik, die Initiatoren des nationalen Adoptionsprojektes „Du wirst gefunden werden“, die Ost- und Zentralukraine.

 

Dnepropetrovsk_2010_32

Jedes Jahr organisiert dieses Ehepaar Motivationsseminare für die Menschen, die ihre Leben Waisenkindern gewidmet haben.Alexandria_2010_22

Die Thematik der abgehaltenen Seminare war sehr aktuell: Tamara sprach darüber, wie wichtig es ist, dem adoptierten Kind die Wahrheit über seine Vergangenheit zu sagen. Sie erzählte, wie sie ihrer Adoptivtochter Ramina die Nachricht, dass sie ein Pflegekind ist, überbrachte. Dies war nicht leicht und schmerzvoll für alle, aber es ist ein Schmerz, der notwendig ist. Die Familien tauschten Erfahrungen aus, und es stellte sich heraus, dass wenn Kinder ihren Pflegeeltern keine Fragen zu ihrer Vergangenheit stellen, bedeutet dies nicht, dass sie sich nicht dafür interessieren. Genauso groß wie der Verlust eines Ehepaares ist, das keine Kinder haben kann, genauso gross ist auch der Verlust eines Kindes, das seine Vergangenheit und Wurzeln nicht kennt.

Peter Dudnik sprach über die Kraft, welche in segnenden Worten von Eltern liegt. Er erklärte, warum es wichtig ist, dass Eltern ihre Kinder umarmen, streicheln und gute Worte über sie und ihre Zukunft aussprechen.

Die Familie Vedernikov half das Seminar in Alexandria abzuhalten. Valentina und Vladimir erziehen 10 Kinder, obwohl selbst noch sehr jung sind. Das Seminar hier besuchten mehr als 20 Leute.

Der Wohltätigkeitsfond „Mein Heim“ initiierte ein Seminar in Kherson. Kherson_32Die Besucher waren sehr aktiv und stellten den Organisatoren viele Fragen. Hier wurden viele interessante Geschichten über Adoption erzählt und es wurde viel und lebhaft diskutiert.

Viktor und Elena Levtschenko, die bald Eltern für zwei Buben werden, organisierten das Seminar in Dnepropetrovsk. Diese junge Familie unterstützt das Adoptionsprojekt in ihrer Stadt sehr aktiv. Zum Beispiel druckten sie 6 000 Einladungen für das Seminar, von denen sie zirka 5 000 in verschiedenen Gemeinden der Stadt verteilten.Slavjansk_2010

Eine Teilnehmerin aus Slavjansk erzählte ihre traurige Lebensgeschichte: sie war der Meinung, dass ihre Adiptivtochter keine Beziehungen mit ihren leiblichen Verwandten pflegen sollte, dass es nicht wichtig sei, etwas über ihre Vergangenheit zu erfahren. Dies erwies sich als grosser Fehler: Ihre Adoptivtochter wollte nicht mehr mit ihr sprechen, und verliess schlussendlich ihre Adoptivfamilie.

Insgesamt besuchten mehr als 180 Leute dieses Seminar und ihr Feedback war sehr positiv.

Um einen engeren Kontakt mit den Eltern aufzubauen, begann das Kinderheim „Segel der Hoffnung“ regelmaessig Feste zu organisieren. Die Kinder bereiten mit den Betreuern ein Programm mit Versen, Theater, Taenzen vor und dann werden alle Eltern und Verwandten der Kinder eingeladen. Zuerst fuehren die Mitarbeiter ein Seminar zu wichtigen Erziehungsfragen fuer die Eltern durch. Dann treten die Kinder auf, und die Eltern sehen die Begabungen ihrer Kinder und haben die Moeglichkeit an ihren Erfolgen teilzunehmen. Am Schluss gibt es einen inoffiziellen Teil, wo die Eltern und Mitarbeiter sich in ungezwungenen Gespraechen ueber die Kinder austauschen koennen. Eines dieser Feste war das Herbstfest, zu dem ich eingeladen war.

 

Herbstfest_1

Ich bin ein bisschen früher gekommen. Einige Kinder waren schon festlich angezogen, und liefen aufgeregt umher. Andere Kinder warteten geduldig, bis man ihnen endlich Haarschleifen bindet. Und alle waren voller Vorfreude.

Im Saal warteten schon die Verwandten. Die Psychologin, welche im Kinderheim arbeitet, fuehrte Gespraeche mit Eltern und Großeltern, und lud sie zu Treffen in der Zukunft ein, um gemeinsam zu lernen, wie man die Kinder erziehen kann.

Und als die Kinder kamen, begann das Fest. Ich habe sogar vergessen, dass ich erwachsen bin, und deshalb ans Fest eingeladen wurde, um einen Artikel darüber zu schreiben. Ich habe mich zusammen mit den Kindern gefreut, wenn ihnen lebhaft applaudiert wurde, und habe bei den Spielen laut mitgefant. Und als der gut bekannte Postbote Pechkin Geschenke für die Kinder brachte, war unsere Freude grenzenlos!

Als das Fest zu Ende ging, hatte ich das Gefühl, als ob ich fuer kurze Zeit in die Kinderheit zurueckgekehrt sei,  wo deine Eltern bei dir sind, wo es keine gleichgültigen Erwachsenen gibt, wo  man fest glaubt, dass es mehr gute Menschen, als böse gibt, Menschen, welche dir unbedingt helfen wollen, gut und glücklich zu sein.

xarkov_2_copyAm 20-21 November fand das Treffen der Alliance „Dienst an Waisenkindern“ statt. Dazu kamen Teilnehmer aus verschiedenen Städte der Ukraine.

Das Treffen begann um 9.00 Uhr in Christenzentrum, Kharkow. Die Gemeinde gab sich grosse Muehe, damit sich jeder wie zu Hause fühlte. Die gastfreundliche Aufnahme, die Gemeinschaft untereinander, die Ermutigung und das Gebet von Peter Kovalenko, dem Gemeindeleiter, all dies schaffte ein wunderbares Klima von Gemütlichkeit und Gemeinschaft.

Am Freitag, nach Anbetung und Bibellesen, erzählte Tatjana Karpuhina, die Direktorin des Rehabilitationszentrum für Kinder in Mariupol, über die Arbeit mit den Straßenkindern, wie sich das Zentrum entwickelt und was es fuer Neuigkeiten gibt. Es ist bemerkenswert, wie seit der Existenz von  der „Republik für Pilger“ , die Zahl von Strassenkindern  in Mariupol abgenommen hat.

Vladimir und Lilli Olhovskij erziehen in ihrer Familie insgesamt 10 Kinder. Leider geht der Staat solchen Familien nicht entgegen, und manchmal muss man, um ein Waisenkind aufnehmen zu koennen, Streitfragen auf dem Rechtswege lösen.

Peter und Tamara Dudnik, die Initiatoren des nationalen Adoptionsprojektes, ermutigten die Anwesenden die angefangene Arbeit weiterzufuehren. „Es gibt verschiedene Gründe, ein Kind zu adoptieren: Jemand ist von Barmherzigkeit getrieben, andere wünschen sich endlich Eltern zu werden, aber das wichtigste Ziel ist, den Kindern ein neues Leben in der Familie zu ermoeglichen. Natürlich werden die Pflegefamilien auch Schwierigkeiten haben, aber das Wissen, dass wir dies alles in erster Linie für Gott tun, hilft alle Lebensprüfungen gut zu meistern“, – sagte Peter Dudnik.

Laut der offiziellen Statistiken, waechst die Zahl von adoptierten Kinder jedes Jahr. Teilweise geschieht dies auch dank der Unterstützung des Staates. Und dies freut uns sehr, weil wir uns so immer mehr dem Tag nähern, wo kein einziges Kind mehr verlassen im Kinderheim zurueckbleibt.

Am 16-17 November machten die Initiatoren des nationalen Adoptionsprojekts, Peter Dudnik und Sergej Demidovich, eine Reise nach Nikolaev und Kherson, um ihre Vision über Adoptierung von Waisenkindern weiterzuverbreiten.

Peter Dudnik sagt: «Man darf nicht abseits stehen und diese sogenannten „Niemandskinder“ nur betrachten; es ist nötig und moeglich, mehr zu tun – ihre Schicksale zu verändern. Ihr Schicksal kann man veraendern, indem man fuer sie die Herzen und das eigene Heim oeffnet, und dann erlebt mann, dass «dich der HERR, dein Gott, in allen Werken deiner Hand, die du tust, segnet» (5 Mose 14:29)

In Kherson gibt es den wohltätigen Verein «Mein Haus», der seit Jahren aktiv mit Kindern in Internaten und Kinderheimen arbeitet. Dank dieser Arbeit konnten mehr als 100 Kinder in Familien aufgenommen werden.

Peter Dudnik und Sergej Demodivitsch zusammen mit ihren Freunden aus dem Verein «Mein Haus» besuchten 5 Gemeinden der Stadt: «Bethania», «Gnadengabe», «Jesu Liebe», «Versöhnung mit Gott» und die «Kirche Jesu Christi». In einer Gemeinde entschied man sich, auf eigene Kosten Infoblätter und CDs zum Thema Adoption zu produzieren und verbreiten; in einer anderen Gemeinde bildete sich eine Gruppe Freiwilliger, welche sich entschlosse, eine Zusammenarbeit mit Waisenkindern und Sozialdiensten auszubauen. Dieser Aspekt ist sehr wichtig, da Teamarbeit effektiver ist als Einzelarbeit.

Zu guter Letzt muss man sagen, dass diese Reise zu einem mächtigen Motivationswerkzeug wurde: Christen vereinigten sich, um den Traum vieler Waisenkinder, eine echte Familie zu haben, zu verwirklichen. Und dies ist das aller Wichtigste.

Am 18 Juli 2009 hat die Schulleiterin der städtischen Internatschule den Leiter des Projektes «Du wirst gefunden werden» angerufen. Frau Larisa erzählte, dass 125 Kinder, die den Waisenstatus  besitzen, aus einer anderen Stadt zur Gesundung nach Slavjansk kamen. Die Internatleitung beschloß für diese Kinder das «Fest für Schleckmäuler» zu organisieren. Da sie aber dafür nicht genug Geld hatten, entschieden sie, die Initiatoren des Projektes um Hilfe zu bitten. Und natürlich half man ihnen gerne.

Um den Nachtisch zu organisieren, wurden 135 Stück Eiscreme, wie auch Gebäck und Süßigkeiten, gekauft.

Das Fest fand am 22 Juli um 17.00 statt, auf der Wiese im Hinterhof des Internats.

Nach dem Fußball- und Volleyballturnier bekamen die Teilnehmerspieler Medaillen, und dann wurden alle Kinder zum Nachtisch eingeladen.

Während des Gesprächs mit den Kindern wurde klar: schöne Worte allein helfen nicht, wenn das Herz von Einsamkeit schmerzt – nur ein liebendes Herz voll von Mitleid kann diesen Schmerz stillen.

Natürlich können nicht alle ein Kind aufnehmen, aber jeder kann für ein Kind ein guter Freund werden.